Die positive Wirkung des Saunierens auf Körper und Geist

Die positiven Effekte des Besuches einer Sauna können in zwei Kategorien unterteilt werden: Körper und Psyche.

Positiv für den Körper:

  • Der wohl bekannteste positive Effekt, dem die meisten Sauna-interessierten sofort einfallen würde, ist die Stärkung des Immunsystems. Die Haut wird um 10° Celsius heißer, der Körper nimmt um 1° Celsius Temperatur zu. Den inneren Organen wird leichtes Fieber vermittelt. Als Resultat werden Abwehrstoffe ins Blut gejagt, die Bakterien und Viren vernichten. Natürliche Abwehrkräfte werden somit aktiviert, die Widerstandskraft des Körpers erhöht und die Infektionsanfälligkeit wird stark gemindert.
  • In der Sauna herrschen Temperaturen von ca. 60-85° Celsius oder höher, die dafür sorgen, dass die Durchblutung durch die Erweiterung der Blutgefäße gefördert wird. Dies kommt wiederum dem Herz- Kreislaufsystem zugute. Die kalte Dusche danach (und eventuell das Abreiben mit Eis) verstärkt diese Art der Stimulation und Stärkung des Immunsytems und des Kreislaufs zusätzlich. (Vorsicht ist jedoch bei Bluthochdruck geboten).
  • Das vegetative Nervensystem ist an dieser Stärkung beteiligt.
  • Neben Erkältung und Grippe beugt Saunieren anderen Erkrankungen wie Gicht, Ischias, Rheuma oder Herzinfarkt vor.
  • Einige Menschen haben dankbar erkannt, dass den Gelenken die Hitze gut tut, sich die Muskeln und Sehnen entspannen und sich schmerzhafte Verkrampfungen lösen.
  • Ebenfalls wird die Durchblutung der Haut und der Schleimhäute angeregt und verstärkt, somit verbessert sich das Hautbild. Die Lungen profitieren davon durch eine verbesserte Aufnahme von Sauerstoff.
  • Beim Schwitzen werden Giftstoffe aus dem Körper heraus geleitet und die Nierentätigkeit steigert sich./li>

Positiv für Geist und Seele:

  • In der warmen Atmosphäre der meist in ein wohliges Licht getauchten Saunaräume kann der Geist zur Ruhe kommen, man fühlt sich geborgen und entspannt.
  • Durch die heiße Luft atmet man bewusster und regelmässiger. Dies beruhigt, baut Stress ab und der Alltag ist vergessen.
  • Durch verschiedene Saunaaufgüsse können positive Stimmungen, je nach Art und Wirkung des Aufgusses, entstehen.
  • Der bekannte Effekt, nämlich die tiefe Ruhe und Gelassenheit, dieses „wie auf Wolken schweben“ nach dem Saunatag entsteht folgendermaßen: Es geschieht das erwähnte Ausweiten und Zusammenziehen der Blutgefäße. Diese Reaktion wird durch einen Teil des vegetativen Nervensystems, dem sogenannten Sympathikus, gesteuert. Dieser Nerv versetzt den Menschen in erhöhte Leistungsbereitschaft. Wenn nun die Erholungsphase eintritt, taucht der Gegenspieler des Sympathikus, der Nervus Vagus auf. Dieser sorgt für Entspannung im Körper und lenkt die Ruhephase. Regelmäßige Saunagänger sind somit entspannter und werden mit qualitativ hochwertigerem Schlaf belohnt.
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